Acht Startup Erfolgsprinzipien für deine Karriere

Prinzipien sind wie Leitplanken.

Sie geben dir eine Orientierung und einen Maßstab, was du machen musst. Sie zeigen dir aber nicht, wie du Dinge machst. Sie geben dir keine Anleitungen.

Das ist das Schöne daran.

Prinzipien und nicht Anleitungen sichern dir langfristig deinen unternehmerischen Erfolg. Und es gibt Unternehmer-Prinzipien, die universell sind. Wenn du dich an den folgenden Startup-Erfolgsprinzipien orientierst, wirst du deutlich erfolgreicher - egal ob du ein passives Einkommen oder ein Tech-Startup aufbaust oder den Familienbetrieb deines Vaters übernimmst.

Dieses Startup-typische Mindset nenne ich StartupGeist.

  1. Die Erfolgsprinzipien im Überblick

  2. Prinzip der richtigen Überzeugung

  3. Prinzip der richtigen Nische

  4. Prinzip der richtigen Problemlösung

  5. Prinzip des richtigen Kundenfokus

  6. Prinzip des richtigen Launch-Zeitpunktes

  7. Prinzip des richtigen Feedbacks

  8. Prinzip des richtigen Überlebens

  9. Prinzip der richtigen Effektivität

  10. Prinzip der richtigen Kundengewinnung

 

80/20 Fazit

 

#1: Prinzip der Überzeugung

Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass sie wirklich für eine Sache “brennen” müssen.

Sie folgen ihrer Leidenschaft und widmen sich Problemen, die sie aus eigenem Antrieb lösen WOLLEN - etwas, wozu sie auch einen persönlichen Bezug haben. Dafür gibt es zwei Gründe.

Der erste Grund

Jedes Startup lebt von Moral und harter Arbeit, die das Team hingebungsvoll investiert. Sehr, sehr viel harter Arbeit. Paul Graham hört ständig von Y Combinator-Alumni, dass sie wahrscheinlich nicht gegründet hätten, wenn sie im Voraus gewusst hätten, wie hart es ist. Schon Steve Jobs wusste: Das hält man nur durch, wenn man sein Thema wirklich liebt

“Der Weg zum Erfolg ist viel schwerer, als man am Anfang denkt!”

Ohne inneren Antrieb geben Unternehmer auf halber Strecke auf. Das liegt gar nicht an persönlicher Willensschwäche, sondern einfach in der Natur der Sache. Kein Mensch müht sich jahrelang mit einem aussichtslosen Thema ab - und Startups scheinen immer aussichtslos. 

Arbeite daher an Themen, die sich nicht wie Arbeit anfühlen.

Der zweite Grund

Sich in seine Zielgruppe ‘hinzuversetzen’ und empathisch zu verstehen, ist absolut notwendig, um erfolgreich zu werden. Das ist aber eine Herkulesaufgabe, wenn du keinen Bezug zu der Zielgruppe hast - außer dem Antrieb finanziell reich oder berühmt zu werden. 

Das macht das Verstehen für Menschen umso schwerer. Sei daher intrinsisch motiviert, das Problem deiner Kunden zu lösen.

—Dein Blog: Übertragen wir die bisherigen Einsichten von der Startup-Welt auf Blogs!

Re “Schwierigkeit”: Ganz so hart wie ein Startup ist ein Blog sicher nicht - aber doch deutlich härter als die meisten Leute denken. Ruhm und Geld gibt es auch hier nicht über Nacht. Pat Flynn benötigte zum Aufbau seines Blogs beispielsweise anderthalb Jahre. Würdest du jemals anderthalb Jahre an einem Projekt, ohne Geld, Anerkennung oder die Gewissheit, dass du jemandem hilfst, arbeiten? Eben - das machst du nur, wenn du wirklich überzeugt bist.

Re “Empathie”: Du wirst es auch bei deinem Blog merken, ob du mit Liebe in ein Thema eintauchst oder nur deine “Pflichtarbeit” machst. Wenn deine Artikel sich beim Schreiben wie langweilige “Hausaufgaben” anfühlen, wird dieses Gefühl auch beim Leser ankommen. Lass es in dem Fall lieber gleich und verbring deine Zeit mit etwas Anderem!

 

#2: Prinzip der richtigen Nische

Viele erfolgreiche Startups beginnen mit einer kleinen Zielgruppe innerhalb einer Marktnische, die dann später sukzessive erweitert wird. 

Warum ist das so? Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass Erfolg durch Fokus in der Umsetzung kommt. Wenn du zu viel zu schnell willst, bist du unfokussiert. 

Die entscheidende Frage zum Finden und zur Wirtschaftlichkeit einer Zielgruppe wird allerdings kontrovers diskutiert. Deine Daumenregel ist, dass die anfängliche Zielgruppe groß genug sein sollte, um mit dieser ein Unternehmen aufzubauen und aus dieser Nische zu expandieren. Die erfolgreichsten Startups expandieren, indem sie mit der gewählten Marktnische oft unorganisch, extrem schnell wachsen.

Beispiel Facebook: Wußtest du wie exklusiv Facebook am Anfang war? Ursprünglich war es nur ein Netzwerk für Studenten der Elite-Uni Harvard. Nach dem erfolgreichen Start in Harvard expandierte Mark Zuckerberg und sein Team integrierteUni für Uni.

Beispiel PayPal: Paypal konzentrierte sich am Anfang auf 20,000 oder so eBay-Powerseller. Heute zählt PayPal 117 Millionen an Nutzern und konkurriert mit dem Bankensystem.

Beispiel AirBnb: Als Teil der ‘Sharing Economy’ Bewegung konzentrierte sich AirBnB am Anfang aufs ‘Bed & Breakfast’ mit dem Twist, das in privaten Umfeldern als Plattform anzubieten. Heute zählt AirBnB seit Bestehen 11 Millionen Übernachtungen und greift den etablierten Hotelmarkt an.

Die Beispiele zeigen dir, dass es deutlich erfolgversprechender ist, erst ein kleines Publikum in den Fokus zu nehmen und das Produkt stark an deren Bedürfnisse anzupassen. Sofern du eine “kritische Masse” erreicht hast, wird meistens auch der “Mainstream” darauf aufmerksam.

—Dein Blog: Dir ist vielleicht schon einmal aufgefallen, dass die meisten Blogs thematisch sehr eng festgelegt sind. Das Prinzip der richtigen Nische ist in der Blog-Welt extrem etabliert. Chris Anderson, Editor vom Wired Magazine, hat darüber ein Buch “The Long Tail” geschrieben, indem er eine Zukunft für Unternehmer skizziert, in der weniger (Anzahl) für mehr (Preis) verkauft wird und so ein anständiges Leben erwirtschaftet wird.

 

#3: Prinzip der richtigen Problemlösung

Startups sollen milliardenschwer werden und müssen deshalb ein Produkt schaffen, dass ein brennendes Problem ihrer Kunden löst. Wenn das nicht der Fall ist, helfen auch sehr gutes Marketing und sehr gute PR nicht. 

Wenn du das nicht glaubst, dann lies dir einfach mal diese Geschichte eines gescheiterten Startups durch.

—Dein Blog: Als Blogger musst du etwas schaffen, was deine Leser wollen. Dafür musst du etwas lernen, was sie noch nicht können - und zwar nicht nur angelesenes Wissen, sondern Erfahrungen, Tipps und Tricks mit Daten und Fakten verbinden.

Frag dich: Wie kannst du das Leben deiner Leser etwas einfacher machen oder sie inspirieren? Welches Wissen hast du, das ihnen auch helfen kann? Welche Produkte würdest du ihnen empfehlen? 

Kein erfolgreicher Blogger hat sein Talent für Fotografie, Satire oder Kochkunst über Nacht entdeckt. Auch wenn sie schnell bekannt werden, haben sie sich vorher in das Thema eingearbeitet (deshalb auch das erste Prinzip der Überzeugung) - ohne Absicht, daraus ein Business zu starten.

 

#4: Prinzip des richtigen Fokus

Erster wichtiger Fokus: 

Werde kein Experte für Blogs, sondern für deine Kunden.

Es ist schon fast ironisch, wie viele Blogs sich mit dem Thema “Blogging” beschäftigen. Vom Design deiner Überschriften bis hin zur Social-Media Strategie findest du Unzähliges für alle technischen Aspekte deines Tuns. 

Es scheint so, als ob du ein richtiger Online-Marketing-Experte werden musst, um einen erfolgreichen Blog zu führen! Ich denke, dass ist nur die halbe Wahrheit.

All diese Best Practises sind nützlich und können dir dabei helfen, mehr Traffic auf deinem Blog zu genieren. Trotzdem ist das nur sekundär und es besteht die Gefahr, dass du vor lauter Blogging-Expertise das Wichtigste aus den Augen verlierst! 

Was das Wichtigste ist? Deine Leser und deren Probleme/Bedürfnisse.

Die erfolgreichsten Gründer sind keine Experten für Startups, sondern für ihre Nutzer. Das Business-Wissen kannst du dann lernen, wenn du es wirklich brauchst. Dagegen kannst du nichts Erfolgreiches schaffen, wenn du deine Kunden nicht kennst (siehe Prinzipien 1 & 2).

Und vor allem werden dich die besten Überschriften nicht erfolgreich machen, wenn der Inhalt darunter nicht hält, was du versprichst. Ramith Sethi, ein absoluter Online-Business-Guru, betont oft, dass du 80% der Zeit für ein Produkt mit Nachforschungen verbringen solltest, wenn es gut werden soll.

—Dein Blog: Es gibt viele Möglichkeiten, wie du mehr über deine Leser erfahren kannst:

  • Führe einen kurzen Survey mit einem kostenlosen Tool wie Wufoo, Surveymonkey oder Google Forms durch.

  • Achte Blog-Kommentare. Gehe darauf ein und beginne Konversationen.

  • Beantworte die Mails, die du von ihnen bekommst.

  • Baue eine E-Mail-Liste auf und verschicke persönliche Nachrichten an deine Leser, in denen du ihnen Fragen stellst.

Doch nicht nur Konversationen mit deinem Publikum sind interessant. Du kannst auch extrem viel von ihrem Verhalten lernen! Mit Tools wie Google Analytics oder SumAll kannst du sehen, welche Artikel deine Leser bevorzugt lesen und auf welchen sozialen Medien sie sie teilen. Dadurch hast du einen wichtigen Indikator, welche Inhalte für deine Zielgruppe relevant sind und welche nicht! Falls du noch keine Leser und einen Blog hast, setze die Tipps und Tricks um, die ich hier für dich zusammengefasst habe.

Zweiter wichtiger Fokus

Mach lieber ein paar Sachen “sehr gut”, als alles “gut”. Viele Leute ohne unternehmerische Erfahrung glauben, dass es eine neuartige Nasa- oder Auto-Technologie braucht, um eine Startup zu starten.

Riesenirrtum!

Fast alle erfolgreichen Startups haben mit sehr kleinen und einfachen Produkten angefangen. Selbst Elon Musk mit SpaceX und Tesla hat auf bewährte Technologien aufgebaut und diese durch innovative Ansätze von schlauen anderen Menschen ergänzt, die er meistens für sein Team gewann. So hat es auch Steve Jobs gemacht.

Technologien und Erfindungen bauen immer auf anderen Technologien und Erfindungen auf. Nichts passiert im Vakuum. Nichts ist einzigartig. Erfolgreiche Innovationen sind erfolgreich, weil sie erfolgreich vermarktet werden, nicht weil es die besten Technologien oder besten Erfindungen sind.

—Dein Blog: Warum ich glaube, dass das auch für Blogs gilt? Lass es mich mit einem Beispiel belegen. Einer der bekanntesten Blogs in Deutschland ist Fefes Blog, der regelmäßig zu Politik und Zeitgeschehen Stellung nimmt. Wenn ihr in Google nur das Wort “Blog” eingebt, steht er regelmäßig ganz weit oben. Ich wünschte, dass das eines Tages auf StartupGeist für das Stichwort #Startup zutrifft - ein schier aussichtsloses Unterfangen.

Fefe versucht ‘sichtlich’ nicht, alle Aspekte seines Blogs super zu machen. Statt eines ansprechenden Designs ist da nur Text. Statt knackiger Überschriften steht immer nur das Datum über seinen Posts. Er ist wegen seiner tollen Inhalte bekannt (bspw. deuteter auf schwerwiegende IT-Sicherheitslücken hin und kommentiert die Dinge so, dass er seinen Lesern aus der Seele spricht). Er ist einer von ihnen. Die minimalistische Gestaltung mag dich nicht ansprechen, ist es aber für seine Zielgruppe.

 

#5: Prinzip des richtigen Launch-Zeitpunktes

Das Prinzip des richtigen Launch-Zeitpunktes ist schwer umzusetzen. Im Nachhinein bist du immer schlauer. Egal, was dir jemand empfiehlt, wann du launchen solltest, wird immer eine Bauchentscheidung sein. 

Das Festlegen des richtigen Launch-Zeitpunktes ist eine Kunst.
Launche daher im Zweifel früher als später.

Im Silicon Valley sagt man: “Wenn du dich für die erste Produktversion nicht schämst, hast du diese zu spät veröffentlicht!”

Erfolgreiche Startup-Unternehmer sind nicht scheu, sich der Kritik anderer Leute zu stellen. Zu Lasten ihres Rufes veröffentlichen sie ihr Produkt und Lernen frühzeitig, weil sie intrinsisch angetrieben sind, ein Problem zu lösen.

—Dein Blog: Wenn du monatelang Inhalte schaffst und am Design feilst, dann wirst du wahrscheinlich nicht mehr viel Puste haben, nachdem alles live geht. Ein Blog wird aber nicht auf einen Schlag berühmt. Du musst dich erstmal auf eine längere Durststrecke einstellen, nachdem du deine ersten Inhalte publik gemacht hast.

 

#6: Prinzip des richtigen Feedbacks

Einer der größten Irrtümer über Startups ist, dass man nur eine richtig gute Idee braucht, um erfolgreich zu werden. 

Die Idee ist absolut nichts wert! Was Startups groß macht, ist eine Riesenmenge harter Arbeit. Und ein beträchtlicher Teil dieser Arbeit ist das Sammeln von Feedback, mit dem die Idee kontinuierlich verbessert wird.

Eine Startup-Idee basiert immer auf Vorstellungen darüber, was Kunden haben wollen und welche Bedürfnisse sie haben. Diese Vorstellungen sind machmal richtig, aber in den allermeisten Fällen schlichtweg falsch - daher das Prinzip der richtigen Überzeugung und Nische als auch des richtigen Kundenfokus!

Du brauchst immer das Feedback realer Nutzer! Alles Recherchieren und Nachdenken ist nutzlos, weil du dadurch deine Kunden nicht besser verstehst. Wie willst du also “erraten”, was deine Kunden wirklich brauchen, wenn du nicht mit ihnen sprichst oder ihr Verhalten im Produkt analysierst?

Ein erfolgreicher Startup-Unternehmer gleicht seine Vorstellungen mit der Realität ab und erweitert so seine Vorstellungen.

Beispiel Twitter: Die anfänglichen Nutzer von Twitter haben Hashtags erstellt und @-Zeichen vor Nutzernamen gestellt, um so ein Thema oder eine Person zu adressieren. Twitter hat aus dem Nutzerverhalten gelernt und das ins Produkt übernommen.

—Dein Blog: Kein Mensch wird als Blogger geboren. Vielleicht hast du eine gewisse theoretische Vorstellung davon, was deine Leser anspricht. DOCH du kannst nur gewiss sein, ob da auch was dran ist, indem Leser deine Artikel lesen, kommentieren und teilen. Im besten Fall geben sie dir ihre E-Mail-Adresse, weil sie deine eBooks runterladen oder sich in deinen Newsletter einschreiben.

 

#7: Prinzip des richtigen Überlebens

Weißt du, warum die meisten Startups scheitern?

Es wird viel über die gnadenlose Konkurrenz in unserem globalisierten Wirtschaftssystem geredet. Deshalb liegt es nahe zu vermuten, dass die meisten Startups irgendwann von der Konkurrenz abgehängt werden.

In Wirklichkeit stimmt das aber überhaupt nicht. Die meisten Startups scheitern, weil ihnen das Geld ausgeht oder sich die Gründer streiten.

Wenn das passiert, ist es meist eine Folge der Demoralisierung. Nur wenige Startups kämpfen bis zum Ende hart. Alle erfolgreichen Startups haben Zeiten durchgemacht, in denen sie kurz vor dem Abgrund standen! Letzten Endes kam es darauf an, zu “überleben, weiterzumachen und sich anzupassen”. Die Gründer von AirBnB haben beispielsweise Cornflakes-Verpackungen verkauft und sich so ihr Überleben gesichert. Sie waren wahre Kakerlaken.

—Dein Blog: Bei Blogs sieht es ähnlich aus! Hier ist Geld nicht mal ein so großer Faktor, als dass die Moral eine noch größere Rolle spielt. Viele Blogger starten enthusiastisch und mit hochqualitativen Inhalten, weil sie enorm motiviert sind. Wenn die Leserzahlen dann nach einigen Wochen aber immer noch nicht durch die Decke gehen, schlägt ihre anfängliche Euphorie in Enttäuschung um.

Der Erfolg eines Blogs sollte daher nicht davon abhängen, ob man von Anfang an alles richtig macht. Ramith Sethi von “I Will Teach You To Be Rich” beispielsweise ist in dieser Hinsicht sehr offen und gibt gern zu, dass er am Anfang furchtbar geschrieben und regelmäßig Tipps gegeben hat, die er jetzt selbst als den größten Blödsinn bezeichnet. Oder schau dir das erste Design von Tim Ferriss’ Blog an. Echt grauenhaft, wie er selbst zugibt. Nichtsdestotrotz sind beide heute extrem erfolgreich!

 

#8: Prinzip der richtigen Kundengewinnung

Ein weit verbreiteter Irrtum unter erstmaligen Startup-Unternehmern ist, dass Kunden von alleine kommen, wenn das Produkt gelauncht ist.

Leider ist das NIE der Fall.

Marketing und Vertrieb sind DIE wesentlichen Erfolgsbeschleuniger in jedem unternehmerischen Unterfangen. Kunden kommen niemals zu dir, weil du ne geile Webseite oder Produkt hast. Sie scheren sich nicht darum, wie geil du bist. Sie wollen, dass du ein Problem für SIE löst. 

Was sie wollen ist ziemlich einfach? Das du dich um sie kümmerst. Kümmere dich NUR um deine Kunden und weniger um dich. Daher ist Prinzip 2 so wichtig. Du musst eine klare Vorstellung über deine Zielgruppe haben. Wie sieht der Tag deines Lesers/Nutzers/Kunden aus? Wann nutzt er dein Produkt? Ist deine vorgeschlagene Lösung zu seinem Problem überhaupt der richtige Ansatz? Dieses Vorgehen wird im Startup-Jargon “Customer Development” genannt. Steve Blank hat das in seinem Buch “The Startup’s Manual” gut beschrieben.

—Dein Blog: Dein Ziel ist es, durch permanenten Leserkontakt zu verstehen, was deine Leser wollen, wie Lösungen zu ihren Problemen aussehen und mit welcher Sprache du sie am Besten ansprichst! Daher wird es (erstmaligen) Unternehmern empfohlen, ein Problem zu lösen, welches sie selber haben, da sie so ihre Zielgruppe (sich selbst) am Besten verstehen! Es braucht einfach Zeit, bis Leute auf dich aufmerksam werden. Selbst wenn du den perfekten Blog aus dem Ärmel zauberst, brauchst du viel Geduld und etwas Marketing-Wissen und gute Verbindungen, um damit bekannt zu werden. Beides hast du am Anfang einfach nicht. 

 

Mein Rat

Befolge die Prinzipien und werde Schritt für Schritt besser.

Fange an. Sei geduldig. Sei fleißig und du wirst erfolgreich.

Bewege dich immer ein bisschen vorwärts. 

Der große Durchbruch kann schnell kommen, aber du weißt vorher nie, wie und wann und mit welchem Projekt.

Habe Spaß und versuche jeden Moment deiner Reise zu genießen.

 

—Über den Autor: Danny möchte Studenten & Absolventen durch Startup Geist helfen, ihre unternehmerischen Träume zu entdecken und diese fokussiert, produktiv und achtsam zu realisieren. Entdecke auch du deinen StartupGeist und hole dir eines von Danny's 5 eBooks.