Wie bekomme ich einen Job im Startup?

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Eine gute Vorbereitung ist oft die halbe Miete im Leben! 

Du fragst dich daher vielleicht, was du jetzt schon tun kannst, um später leichter einen Job in einem Startup zu finden oder eventuell um eines selber zu starten.

Hier ist eine Liste von 7 möglichen Aktivitäten für dich!

  1. Wissen: Erlerne die wichtigsten Startup-Konzepte

  2. Netzwerk: Besuche Startup-Events & Meetups.

  3. Erfahrung: Mach ein Praktikum bei einem Startup

  4. Leidenschaft: Was spornt dich an?

  5. Ziele: Was willst du eigentlich?

  6. Umsetzung: Mache ein Nebenprojekte!

  7. Anwendung: Wie sehen deine ersten Schritte aus?

Natürlich ist sie nicht erschöpfend. Du kannst sicherlich auch andere Dinge finden, die dich auf eine Startup-Karriere vorbereiten!

Denke immer daran, Startups sind noch viel effizienzorientierter als Großunternehmen. Aus der Sicht eines Startups lohnt es sich erst dann, dich einzustellen, wenn du wirklich etwas bewirken und beitragen kannst.

Du musst das Startup in einer wichtigen Dimension voranbringen können!

Versuche daher zu verstehen, was Startups wirklich brauchen und wie du dazu beiträgst, um deren Startup-Gründer zu überzeugen und eingestellt zu werden.

Bitte beachte: Dieser Artikel ist explizit auf Studenten ausgerichtet, die einem bestehenden Startup beitreten wollen. Trotzdem werden dir die genannten Aktivitäten auch helfen, wenn du Startup-Gründer oder selbständig werden willst!

[Kurze Erinnerung] Startup Rollen: Deine 3 Optionen

  • Entwickler/Ingenieure (Leute, die das Produkt “bauen”)

  • Vertrieb/Marketing (Leute, die das Produkt “verkaufen”)

  • Produktdesigner (Leute, die das Produkt “designen”)

Wenn du das nötige Handwerkszeug für eine der 3 Funktionen lernst, bist du für jedes Startup wertvoll! Zusätzlich ist es wichtig, dass du die richtige Mentalität für Startups entwickelst. Du musst begreifen, worauf du dich einlässt und lernen wie Startups funktionieren.

 

80/20 Fazit

 #1 Wissen: Erlerne die wichtigsten Startup-Konzepte

Wenn du denkst, dass ein Startup der richtige Karriereort für dich ist, solltest du wissen, was in der Szene diskutiert wird. Versuche, die bekanntesten Konzepte wie “Lean Startup”, “Customer Development” und “Growth Hacking” zu verstehen. Lies regelmäßig Blogs und Bücher über Startups, um über die neusten Trends informiert zu bleiben und die neuesten Konzepte anzuwenden. 

Auf DannyHoltschke.com/Ressourcen liste ich meine Lieblingsblogs und -bücher auf und habe für dich die wichtigsten Konzepte zusammengefasst (PS: Auch als eBook erhältlich)

Wenn du gut informiert bist, kannst du einen deutlich besseren Eindruck bei Startup-Gründern hinterlassen und dir leichter ein Netzwerk aufbauen!

Außerdem kann dein Wissen tatsächlich relevant werden! Wenn du einem Startup zu einem sehr frühen Zeitpunkt beitrittst, wird es kaum klar definierte Rollen und nicht für jedes Thema einen Experten geben. Wenn du dir relevantes Wissen angeeignet hast, kannst du es anwenden und so einen Impact im Startup hinterlassen.

 

#2 Netzwerk: Besuche Startup-Events & Meetups.

Ein funktionierendes Netzwerk ist beim Berufseinstieg und im Job sehr wichtig! 

Du kannst die Bedeutung einer Empfehlung bei einer Bewerbung kaum überschätzen. Es ist daher sinnvoll, in Sachen Netzwerk(en) am Ball zu bleiben. Und mittlerweile gibt es eine ganze Menge an Startup-Events, wo du einfach anfangen kannst.

Anlaufstellen für Startup-Events sind Eventbrite oder Meetup. Suche nach Begriffen wie #Startup, #Lean Startup oder anderen Begriffen.

Besuche einige und stürze dich so intensiv wie möglich ins Getümmel. Startup-Gründer und -Mitglieder sind generell sehr offen und lieben es, über ihre Arbeit zu reden. Es gibt keinen Grund, zurückhaltend zu sein! Trau dich.

Tipps beim Netzwerken

  1. Versuche nicht einen guten Eindruck zu machen, sondern stelle einfach die Fragen, die dich zum Thema Startups interessieren. Sei authentisch. Spiele keine Person, die du nicht bist. Startup-Leute lieben es, wenn du so bist, wie du bist. Verstell dich also nicht (das fängt übrigens bei der Kleidung an).

  2. Wenn du ein bestimmtes Praktikum suchst, dann hab keine Scheu zu fragen, ob dein Gegenüber entsprechende Startups kennt oder eine Position frei hat. Das Netzwerken in der Startup-Szene ist offen und du wirst keinen schlechten Eindruck machen, wenn du dezidiert sagst, was du möchtest. Du würdest mich als Startup-Gründer sogar mit deiner Gewissheit darüber, was du willst und was deine Ziele sind und wie da hin kommst, beeindrucken.

  3. Sammle E-Mail-Adressen und Visitenkarten.

Tipps nach dem Netzwerken

  1. Schicke den für dich interessanten Personen am Abend oder spätestens am Tag nach dem Event eine kurze Nachricht, in denen du ihnen für das Gespräch dankst und sogar Bezug auf ein Thema nimmst und den versprochenen Link oder Report sendest. Falls du es später machst, haben sie dich in der Regel vergessen.

  2. Versuche den Kontakt zu halten, indem du ihnen regelmäßig Nachrichten schickst - beispielsweise Geburtstagsgrüße oder interessante Artikel, die du zu ihrem Lieblingsthema gefunden hast.

  3. Gebe - gebe - gebe.

  4. Versuche deine Kontakte 1-2 Mal im Jahr persönlich zu treffen.

 

#3 Erfahrung: Mache ein Praktikum bei einem Startup

Ja, der Punkt ist irgendwie naheliegend. Trotzdem fange ich mit ihm an, weil ich ihn aus mehreren Gründen für unverzichtbar halte: 

  1. Findest du mittlerweile eine Menge an Mythen über das Startup-Leben, die Leute aus den falschen Gründen in die Szene locken. Glaube nicht allem, was erzählt wird, sondern überzeuge dich davon, ob das Startup-Leben deinen Erwartungen entspricht und dir Spaß machen kann. Wenn du weißt, was auf dich zukommt und du wirklich dabei sein willst, bist du für Startups schon viel wertvoller.

  2. Besteht die Chance, dass du eine Festanstellung bekommst, wenn du deinen Job richtig gut machst. Wenn du deinen Wert bewiesen hat, machen die meisten Startups kein bürokratisches Heckmeck, sondern nehmen dich einfach ins Team auf! Ich kenne einige Beispiele von Leuten, die via Praktikum ihren “Wehrdienst” bei einem Startup geleistet haben und dann zu festen Teammitgliedern wurden. Ja, mit Wehrdienst meine ich, dass es hart wird.

  3. Erlaubt dir ein Praktikum, ein Netzwerk aufzubauen - selbst wenn du nur Kontakt mit dem Team deines Startups hast. Es gibt immer die realistische Chance, dass einige deiner Kollegen später aussteigen und zu anderen Startups wechseln oder ihr eigenes Startup gründen! Unterschätze nicht, wie wertvoll solche Kontakte später sind. Es kommt im Leben immer zu interessanten Zufällen.

  4. Rapides Lernen. Bei Startup-Praktika bist du mitten im Geschehen. Startups verschwenden generell kein Geld, um jemanden einzustellen, der Kaffee kocht. Du wirst eine Menge lernen und lernen müssen, dasdu später in anderen Positionen und Jobs einbringen kannst/musst!

 

#4 Leidenschaft: Was spornt dich an?

Erfolgreiche Leute sagen ständig, dass du eine Sache mit Leidenschaft tun musst, um erfolgreich zu werden.

Wirklich erfolgreich zu werden, ist aber verdammt schwer und eine Startup-Umgebung macht es dir nicht einfacher! Jedes Startup - wirklich jedes - geht irgendwann durch Durchstrecken, in denen du als Teammitglied richtig hart knechten musst.

Ja, ich weiß, dass man auch im Konzernleben machmal einen Monat lang 150% geben muss, um den Start eines neuen Produktes oder Projektes vorzubereiten. Stell dir jetzt aber vor, dass ihr aus irgendeinem Grund scheitert.

Im Konzern wird die Geschichte im Ordner ‘Fehlschläge’ abgeheftet und zu den Akten gelegt. Getreu dem Motto: “Hoffentlich läuft’s mit dem nächsten Produkt/Projekt besser!” 

Kein Startup kann sich das aufgrund der knappen Ressourcen erlauben. Nichts kann einfach “abgeschrieben” werden. Die einzige mögliche Lösung ist, 300% für die nächsten zweieinhalb Monate zu geben - bis es endlich läuft ODER ihr als Team und das Startup scheitert. Dieser kontinuierliche Druck des Scheiterns, welcher übrigens ‘einfach nur‘ Teil des Spiels und nicht schlimm ist, ist omnipräsent. Finde Wege, diesen auszuhalten oder tritt keinem Startup bei.

Klingt irre? Ist es irgendwo auch. 

Nur wenn du mit Leidenschaft hinter dem Startup stehst, wirst du durchhalten.

Das haben die besten Startup-Gründer verstanden. Sie achten bei der Zusammenstellung ihres Teams strikt darauf, ob du für den angestrebten Job eine Leidenschaft hast. Falls nein, wirst du schwer einen Job finden.

“In meinem Unternehmen haben meine Mitgründer und ich alles riskiert, um erfolgreich zu werden. Vor zwei Jahren hatten wir kein Geld, massive Kreditkartenschulden und keiner hat an uns geglaubt. Heute haben wir Investoren, Nutzer und wachsen. Während unser Unternehmen sich vorwärts bewegt müssen wir Leute ins Team bringen, die es vorantreiben können. Wir brauchen Leute, die genau so leidenschaftlich sind wie wir.” - Jason Freedman, Mitgründer von 42Floors

Seien wir ehrlich: Wenn du nicht mit Leidenschaft bei der Sache bist, wird die Arbeit in einem Startup es auch nicht Wert sein. 

Vergiß nicht: Riesiges Pensum, geringes Gehalt. Dazu werden die Durststrecken richtig albtraumhaft. Sei kein Idiot und lass dich nicht auf so etwas ein, nur weil es gerade cool ist!  Entscheide dich bewusst dafür oder dagegen. Beides ist toll, solange du dich bewusst und pro-aktiv entscheidest.

Du fragst dich vielleicht jetzt:  “Was heißt denn Leidenschaft eigentlich?”

Muss ich einen Fetisch für Online-Möbelläden, Putzkraftvermittlungen oder den sonstigen aktuellen Startup-Tend haben? Gute Frage!  Es ist sicher ein guter Start, wenn du leidenschaftlich an einem bestimmten Thema arbeiten oder ein bestimmtes Problem lösen willst. 

Das muss aber nicht unbedingt so sein! Joshua Kleimann, Geschäftsführer von Indurit Holdings, beispielsweise bemerkt, dass du nicht leidenschaftlich an der Technologie oder dem "sozialen Impact" interessiert sein musst. Startup-Gründer und deren Teammitglieder können auch gemeinsam erfolgreich werden, weil sie leidenschaftlich gern gewinnen und ihre Konkurrenten hinter sich lassen wollen!

Oder vielleicht willst du unbedingt mit einem bestimmten Freund zusammenarbeiten? Das sind alles gute Quellen von Motivation, solange sie dir auch dann Antrieb geben, wenn es hart wird! Auch wenn du hier übrigens Gefahr läufst, eine Freundschaft zu verlieren. Hier findest du 6 Fragen zum Finden deiner richtigen Mitstreiter

Aber kann man denn überhaupt gezielt eine Leidenschaft entwickeln, wenn man nicht schon eine hat? Nun, es gibt immerhin einige Dinge, die du versuchen kannst. 

Jason Freedman macht einige Vorschläge:

  • Umgib dich mit Leuten die leidenschaftlich für etwas brennen, weil das von Natur aus ansteckend ist.

  • Setze dich ernsthaft mit verschiedenen Themen auseinander und sieh, ob dich eines davon fasziniert. Sei geduldig. Es braucht Zeit, um wirklich in ein Thema einzudringen!

  • Kreiere selbst etwas. Ein Nebenprojekt ist aus mehreren Gründen eine gute Startup-Vorbereitung (s. weiter unten im Text).

  • Sei immer für neue Dinge offen und lerne. Gib dich niemals mit deinen bisherigen Fähigkeiten zufrieden. Sei im positiven Sinne rastlos.

—Konklusion: Etwas praktisch zu machen, gibt dir eine andere Verbindung zum Thema, als bloß darüber zu lesen! Wie Jason selbst bemerkt

“Etwas selbst zu machen ist befreiend. Es zapft unser kreatives Potenzial an.”

 

#5 Ziele: Was willst du eigentlich?

Eine Leidenschaft zu finden, reicht allein nicht. 

Wenn du mehr über Startups gelernt und einen Bezug zu deinen persönlichen Leidenschaften gefunden hast, solltest du eine genaue Vorstellung von deiner gewünschten Tätigkeit und deinen Zielen entwickeln.

Welche Aufgaben willst du übernehmen? Zu welchem Zeitpunkt willst du in ein Startup einsteigen? Welche Art von Startup-Kultur wünschst du dir? 

Das ist wichtig, weil gute Startups wirklich sehr wählerisch beim Aufbau ihres Teams sind. Sie werden dir nur eine Chance geben, wenn sie glauben, dass du gut ins Team und die entsprechende Aufgabenbeschreibung passt. 

Wie willst du ihnen diesen Eindruck geben, wenn du selbst nicht weißt, was du möchtest? Ein klares Bild deiner Ziele und Wünsche wird dir somit immer bei der Suche nach einer passenden Stelle helfen.

Wie findest du am Besten deine Leidenschaft - also was dich wirklich anspornt, was du willst, was dich erfüllt und dir Spaß macht?

Durch Nebenprojekte.

Durch’s Machen lernst du dich besser kennen und entdeckst so deine Interessen, für die du dich hingebungsvoll opferst.

 

#6 Umsetzung: Mache ein Nebenprojekt! 

Du solltest Projekte umsetzen, selbst wenn du kein Unternehmen aus ihnen machen willst! Daher nenne ich es auch Nebenprojekt - parallel zur Uni oder Job.

Neben dem gerade erwähnten Punkten können ein Blog, ein Podcast oder ein anderes Nebenprojekt auf mehrere Arten bei der Jobsuche wertvoll sein.
 
Du kannst mit einem Projekt gut dokumentieren, dass du bestimmte Fähigkeiten hast. Ein ansehnlicher und gut recherchierter Blog ist beispielsweise ein Zeichen dafür, dass du Schreib-, Design- und Überzeugungsfähigkeiten besitzt und ein Experte für das gewählte Thema des Blogs bist. Für viele Gründer zählt so ein praktischer Beweis nicht weniger als ein beeindruckender CV!

Natürlich hilft dir ein Nebenprojekt nicht nur, bestimmte Fähigkeiten zu demonstrieren - du kannst sie auch dabei entwickeln! Du wirst konstant mit kleinen Herausforderungen konfrontiert und musst dazulernen, wenn du sie überwinden möchtest. Wenn du dagegen schnell das Interesse verlierst, solltest du dich fragen, ob du ausdauernd genug bist, um bei einem Startup dabei zu sein.

 

#7 Lernen: Wie lernst du am Besten?

Lerne so viel wie möglich! 

Wie?

Indem du machst. Kreierst. Tust.

Wissen ohne Anwendung ist bedeutungslos. Du musst eigene Erfahrungen sammeln und anwenden. Nur durch’s Machen lernst du schneller. Nur durchs Lernen kommt der Erfolg.

Wusstest du, dass wir nur 5% von dem Behalten, was wir in Lehrveranstaltungen hören und nur 10% von dem, was wir Lesen. Das haben Wissenschaftlicher der "National Training Laboratories" in Bethel herausgefunden.

Wie kannst du somit dein persönliches Lernen steigern?

Indem du Dinge machst und umsetzt. Wir behalten 75% von dem, was wir aktiv umsetzen. Die beste Art zu lernen, ist allerdings das Coachen von anderen Leuten (wir behalten 90% der Inhalte).
 

Wie du das richtige Startup findest

Die Wahl des richtigen Startups ist nicht einfach. Nimm dir Zeit und gib dir Mühe bei der Suche. 

WEIL 1 wenn du im falschen Startup landest, sich das rächen wird. 

WEIL 2 Startup-Erfahrungen tendenziell “extremer” sind als andere Jobs.

WEIL 3 Startup-Erfahrungen richtig gut sein können, aber auch richtig Scheiße. 

Nutze folgende Fragen als Hilfe:

  • Ist das Startup sympathisch? Entspricht die Startup-Kultur deinen Vorstellungen? (Wichtigste Frage!)

  • Hat das Team Leidenschaft und eine Vision?

  • Wirken die Mitglieder des Teams schlau und kompetent?

  • Will das Team wirklich ein bestimmtes Problem lösen oder Bedürfnis befriedigen?

  • Willst du das auch?

  • Denkst du, dass du dein Talent völlig entfalten wirst?

  • Kannst du einen Beitrag zum Startup-Erfolg leisten?

  • Was kannst du im Startup lernen?

  • Kannst du in diesem Startup dein Netzwerk erweitern?

  • Haben die Gründer eine glaubwürdige Story darüber, was sie zur Gründung ihres Startups inspiriert hat? Wenn ja, glaubst du auch daran?

  • Arbeitet das Team hart oder ist es ein ‘Möchte-Gern-Startup’, in dem sich alles um PR und “Networking” dreht? Letzteres ist schlecht, oder?

  • Kannst du dich mit der Produktlösung zum Kundenproblem identifizieren?

  • Hat das Startup “Produkt-Markt-Fit” gefunden?

 

Wie entscheide ich mich richtig?

Am Ende kommt es auf deine Fähigkeiten, deine Expertise, aber auch auf deine persönliche Leidenschaft an. 

Arbeite nie in einem Startup, in dem du viel beitragen kannst, aber dessen Kultur, dessen Mitarbeiter oder die dir gestellten Aufgaben du nicht leiden kannst. 

Dein Leben ist zu kurz für Dinge, die du nicht magst.

Lebe anstattdessen die Startup-Vision. Versuche es. 

Finde ein Startup, welches zu dir passt. Freunde dich mit den Teammitgliedern an, wachse persönlich …

Oder versuche dich als Freelancer mit einer selbstständigen Beratung oder dem Aufbau eines passiven Einkommens. Werde selbstständig.

Deine Alternative ist, in einem Konzern, Familienunternehmer oder dergleichen zu sitzen, in dem du dich weder mit der Unternehmensvision, noch mit deinen Kollegen richtig identifizierst. 

Was für ein dröges Arbeitsleben! Willst du das?

Es ist deine Entscheidung.

Unser ganzes Leben dreht sich um Entscheidungen.

Wir stehen oft vor einem Paradox an Entscheidungen, das zu einer “Entscheidungsmüdigkeit” führen kann

Du musst in deinem Leben ständig zwei verschiedene Arten von Entscheidungen treffen, solche die man rückgängig machen kann (reversible Entscheidungen) und permanente Entscheidungen (irreversible  Entscheidungen).

Beispiel reversible Entscheidung: Dein Einstieg in die Startup-Welt. Du wirst dadurch nicht gebrandmarkt. Glaube nicht deinen Eltern, dass dein ganzes Leben sich in den frühen 20-igern entscheidet. Das sind Ideen aus dem Industriezeitalter.

Heute ändern manche Vertreter der Generation Y ihren Lebensplan so schnell wie Startups ihre Produkte ändern. Das ist okay - solange du versuchst deine Werte, Talente und Antriebe zu entdecken und dich vorwärts bewegst.

Das ist die Hauptsache: Fortschritt. Persönliches Wachstum.

Ob Wachstum überhaupt dein Ziel ist oder ob es gut oder schlecht ist, spielt hier keine Rolle. Ich möchte dir nur klarmachen, dass Karriereentscheidungen nicht irreversibel sind. Du kannst jederzeit deine vergangenen Entscheidungen revidieren. Nichts ist endlos!

Mach dir nicht so viel Stress, sondern probiere die Dinge aus, die dich interessieren. Wenn du täglich besser werden willst, ist das die beste Investition deiner Zeit.

Trau dich, folge deinem Herzen und du wirst überrascht sein, was alles möglich ist.

 

Deine Alternative zu Startups

Fühle dich jedoch nicht entmutigt, selbstständig zu werden, weil Startups, insbesondere die Rollen und Verantwortlichkeiten zu extrem in jeglicher Hinsicht wirken.

Obwohl Startups der am häufigsten beschriebene Weg zu einem unternehmerischen Lebensstil sind, gibt es dutzende andere Möglichkeiten für dich, selbstständig zu werden und dich beruflich mit dem Internet auseinanderzusetzen - beispielsweise Freelancing, selbstständige Beratung oder der Aufbau eines passiven Einkommens (hier findest du 25 Beispiele)!

Halte deine Augen offen.

Sei etwas neugieriger als deine verschlafenen Kollegen, die Konzernknechte werden wollen. 

Du wirst so Möglichkeiten zur Selbstständigkeit entdecken!

Lass uns also pro-aktiv unser eigenes Leben bestimmen.

Lass uns an tollen Projekten arbeiten und gegenfalls Unternehmen aufbauen.

Lass uns gemeinsam mutig sein!

Lass uns anpacken.

Schritt für Schritt.

Du musst nur anfangen.

Bist du bereit?

Dann lasst uns beginnen! Es gibt viel zu tun.

Ich freue mich, dass du dabei bist.

 

—Über den Autor: Danny möchte Studenten & Absolventen durch Startup Geist helfen, ihre unternehmerischen Träume zu entdecken und diese fokussiert, produktiv und achtsam zu realisieren. Entdecke auch du deinen StartupGeist und hole dir eines von Danny's 5 eBooks.